Hausverwaltung für Anlagewohnungen: Aufgaben, Kosten, wann sich Verwalter lohnen
11. September 2026·4 Min. Lesezeit
Selbst verwalten oder professionell verwalten lassen? Eine ehrliche Übersicht über Aufgaben, Kosten und die Grenzen der Eigenverwaltung.
Aufgaben einer Hausverwaltung
- Mieterauswahl inkl. Schufa, Selbstauskunft, Referenzen
- Mietverträge, Übergabe, Rückgabe
- Nebenkostenabrechnung inklusive Fristenwahrung
- Kommunikation mit Mietern bei Mängeln, Fragen, Beschwerden
- Koordination von Handwerkern für Wartung und Instandsetzung
- Verwaltung der Instandhaltungsrücklage und Sondereigentumsverwaltung
Typische Kosten
Für Wohnungen liegen die Kosten meist bei 25–45 € pro Einheit und Monat (Sondereigentumsverwaltung). Zusätzlich fallen im WEG-Verband Verwaltungskosten für das Gemeinschaftseigentum an — diese werden meist über die Nebenkosten auf die Mieter umgelegt.
Wann sich eine externe Verwaltung immer lohnt
- Wenn Sie nicht am Objektstandort wohnen
- Bei mehr als einem Objekt
- Wenn Sie beruflich stark ausgelastet sind
- Bei Objekten mit Full-Service-Konzept oder Micro-Living
Selbstverwaltung ist theoretisch möglich, aber realistisch nur bei einer Wohnung am Wohnort und bei Anlegern mit Zeitpolster für Notfälle (Heizungsausfall an einem Sonntag).
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